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Infrastruktur von Kappel - Kappel im Hochschwarzwald

Kappel im Hochschwarzwald
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Vorstellung der Ortschaft Lenzkirch-Kappel

  • 1370 ha Gemarkungsfläche - davon fast 1000 ha Wald
  • 1275 erstmalig erwähnt als „Capella"
  • 491 von den Herren von Blumegg an den Grafen von Fürstenberg verkauft, seit 1806 badisch
  • Seit 1973 Zugehörig dem Landkreis Breisgau Hochschwarzwald
  • 1975 eingemeindet zu Lenzkirch
  • Ortsmitte 890 m über dem Meeresspiegel, Hochfirstkamm 1112 m; tiefster  Punkt der Gesamtgemeinde Lenzkirch, „in der Wutach", 715 m Seehöhe

Luftkurort:
  • 840 Einwohner (Stand: 31.12.2019)
  • Flüchtlingsunterkunft mit 23 Bewohnern (Stand: Juli 2020)
  • Ein Neubaugebiet in der Entwicklung im Bereich „Brühl"
  • Kindergarten „Löwenzahn" mit aktuell 20 Kindern (möglich sind 28) von drei bis sechs Jahren (Stand: Juli 2020)
  • Rathaus mit Öffnungs- und Sprechzeiten des Ortsvorstehers Mittwochs- und Freitagsvormittags
  • Katholische Kirchengemeinde, Pfarrer i. R. August Schuler
  • Katholische Barockkirche von 1679, „St. Gallus"
  • Zwei Gasthäuser (Straub und Blume), zwei Kioske (Golfpark und Freibad)
  • Vier landwirtschaftliche Betriebe (Sigwarth), Gfell, Groß und  Reichenbach
  • Ein Forstbetrieb (Wehrle)

Ansässig in Kappel:
Inhaber  eines Bauunternehmens (Reger) dergl. eines Montagebetriebs (Wehrle),  Gleis- und Anlagenbau (Appermont, Belgien), Esel und Lama sowie  Husky-Touren, Gärtnerei, Friseur, Einbauküchen-Betrieb, Schreinerei „Restoria", Fuhrunternehmen (Wedel), Abenteuer Golfpark Hochschwarzwald mit jährlich mehreren 10 000 Besuchern.

Neun Vereine:
Heimatverein,  Landfrauen-Verein, Schwimmbad-Förderverein, Kameradschaft ehemalige Soldaten, Sportverein, Musikverein, Hörnlebuben (Fasnet-Verein),  Freiwillige Feuerwehr Abteilung Kappel (besteht seit 1874), 1898 MV, 1903 Kameradschaft.

  • Reges Vereinsleben, z. B. Dorffest, Kurgartenfeschtle, Glühwein-Zauber, Beach-Volleyball Turnier
  • Dorffestgemeinschaft Kappel
  • Freibad Kappel seit 1934, bei Eröffnung eines der modernsten Freibäder im Hochschwarzwal
  • Turn- und Festhalle (Hochfirsthalle) eingeweiht Nov. 1973
  • Schützenhaus
  • Bolz-(Fußball)platz
  • Spielplatz im Kurgarten seit 2018
  • Musikpavillon

Geschichtliches:
  • Schwarzwaldmaler Felix Faller *09.12.1835 in Kappel, +11.05.1887
  • Förster Kolumban Kayser
  • 4. April 1799:
    Schlacht auf den Kappler Höhen mit über 4000 Mann, Gedenkstein „Franzosenkreuz" erinnert an die Gefallenen österreichischen  und französischen Krieger
  • Franzosenschmiede am Freibad (in Fels gehauene Amboss-Aufnahme einer Feldschmiede der Französischen Armee von 1799
  • 1934 Konrad Adenauer (OB Köln) zu Gast im Gasthaus Sternen
  • Bahnstrecke Neustadt-Bonndorf eröffnet 26. September 1907, Still-Legung 1977Es gab zwei Bahnhöfe, Kappel Gutachbrücke und Kappel Grünwald, zuletzt angefahren am 1. Mai 1977
  • 1901 kam der erste Kurgast nach Kappel
  • 1964 gab es 34 620 (!) Übernachtungen in Kappel - gegenwärtig ca. 7000; das sind knapp 20 Prozent
  • Vier Kaufläden: Held, Drescher, Mathilde Faller, Bäckerei und zwei Tankstellen (Esso und Shell); einen Hufschmied (Welte), eine Schreinerei  (im heutigen Haus Schmid), zwei Schuhmacher (Adel und Curow), einen  Wagner bzw. Stellmacher (Schlegel), einen Maler (Klee), fünf Gaststätten  (Sternen, Rechenfelsen (Matt), Held, Gutachbrücke, Blume
  • 34 Häuser mit Viehhaltung

Anmerkung dazu:
Heutzutage gibt es keine Kaufläden/Geschäfte mehr in Kappel; die Bäckerei am Ortsausgang (in Richtung Lenzkirch) ist inzwischen auch schon lange geschlossen, noch lange davor machte das Cafè Winterhalder (neben dem  Rathaus) dicht. Tankstellen sind eben-falls nur in Lenzkirch; an Gaststätten gibt es gegenwärtig nur noch das Hotel Gasthof Straub sowie  Hotel Sternen (beide mit in-zwischen anders gestaltetem und teilweise auch eingeschränktem Gastronomiebetrieb). Es ist nichts mehr, wie es mal war!
Der ehemalige Gasthof „Zum Pfauen" ist heute eine Unterkunft für  Flüchtlinge, und das Gasthaus an der Gutachbrücke (ein ehe-maliges Bahnwärterhaus) ist ebenfalls schon etliche Jahre geschlossen. Schade  eigentlich, doch die Zeiten haben sich geändert. Das historische und  urgemütliche Gasthaus Blume (beim Kurpark) hingegen erfreut sich großer Beliebtheit, so dass in einzelnen Fällen - z.  B. für Essen - bereits eine Reservierungsanfrage bzw. Voranmeldung erfolgen muss.
Schon geraume Zeit betreibt die Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) im Kappeler Rathaus keine touristische Informationsstelle mehr (selbst deren Sprechzeiten im großen Kurhaus Lenzkirch sind erheblich eingeschränkt bzw. reduziert).

Geschichte sind auch die Handwerker:
Schuhmacher, Wagner und Stellmacher; auch einen Maler gibt es nicht mehr. Existent ist noch die Schreinerei im Gästehaus Schmid, die lediglich für den Eigenbedarf betrieben wird.


Manfred Pulina mit dem von ihm gebauten Streichholzmodell des Kappeler Rathauses
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